Sand im Getriebe

Etwas, was nie passieren darf, ist mir jetzt aber passiert. Es ist eine ziemliche Menge Sand ins Getriebe gekommen. Welcher Sand in welchem Getriebe? Nun das ist schnell erklärt. Während es auf meinen Blogs die letzten Monate sehr selten etwas zu lesen gab, wurde im Hintergrund sehr viel erledigt. Und irgendwie habe ich einen Zustand geschaffen, wo vorne nichts mehr ankommt. Wie das?

Eine kleine Vorgeschichte

Ich schreibe und veröffentliche unabhängig. Das Ziel ist dabei einen vielleicht homogenere Veröffentlichung zu erreichen, was dann über meine schwankende Kreativität und Schaffenskraft hinwegtäuscht. Die Artikel - man glaubt es kaum - durchlaufen dabei eine Art Reifungsprozess, also von der Idee zum fertigen Artikel sind viele Stufen, die den Artikel qualitativ verbessern sollen. Je nach Artikel sind es mal mehr und mal weniger Stufen. Dieser Artikel durchläfut dabei quasi keine Stufen, weil es "nur" ein Statusbericht ist.

In der Praxis hat sich jetzt eher das Gegenteil eingestellt, denn es wird konstant an neuen Artikeln gearbeitet und vorne kommt nichts an.

Was ist der Grund?

Ende letzten Jahres habe ich für mich entschieden, die Artikel informativer und medialer zu gestalten. Das hat langfristig das Ziel, dass ich mit den Inhalten direkt Geld verdienen möchte und da muss ich für mich einen Gegenwert schaffen, den ich ruhigen Gewissens vermarkten kann. Gleichzeitig haben wir entschieden, dass dies nur möglich ist, wenn die Produktion dieser neuen Inhalte flüssiger klappt. Also eine Medienproduktion für Foto, Grafik, Audio und Video ist nicht einfach, jeder der es schon gemacht hat, weiß wie viel Arbeit man da begraben kann. Da das OpenCamBot-Projekt genau dies verspricht, soll es mehr Raum bekommen und die ständigen Rüstzeiten sollen sich reduzieren.

In Summe kommt also alles auf einen Punkt zusammen und verursacht einen Stau in der Veröffentlichung. Hier hoffe ich auf ein wenig Verständnis.

Der Stau sollte sich eigentlich mit dem Februar auflösen, aber die neuen Räume sind noch nicht da und damit ist die Medienproduktion noch nicht angelaufen. Da es jetzt doch noch ein paar Monate dauern wird, versuche ich einen Übergangslösung zu schaffen, die meinen Kellerraum zu einer Art Just-In-Time-Produktionsraum werden lässt, denn die beiden Nutzungsarten - Holzwerken vs Videoproduktion - vertragen sich gar nicht.

Wie geht es weiter?

"Nichts ist so schlecht das es nicht für irgendwas gut ist" war ein zentraler Spruch meiner Mutter und ich ergänze es gern mit "und manchmal muss man länger suchen, damit man das gute findet". Und weil dem in diesem Fall so ist, werde ich demnächst mehr darüber schreiben und dann wird es deutlicher.

Zwei Fakten schon jetzt:

1) Durch die Verzögerung konnte ich ein tolles Atelier anmieten, welches mir eine Stunde nachdem ich mich für einen anderen Raum entschiedene hatte angeboten wurde. Wäre ich also etwas schneller gewesen, hätte ich dieses tolle Atelier nicht bekommen.

2) Just am 07.02. hat BlackMagicDesign neue Produkte angekündigt. Hätte ich schon im Februar gestartet, dann hätte ich von den neuen Leistungsmerkmalen nicht profitiert und das kann ich jetzt tun, denn der Invest steht noch aus und das neue Television Studio macht genau das besser, was ich am aktuellen bemängelt habe.

Wie man sehen kann, ist in jedem Pecht auch ein wenig Glück verborgen.

204344881;Kleiner Kommentar zum aktuellen Stand

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